Kaffee-Studie: Darum ist entkoffeinierter Kaffee besser für die Figur

Echt jetzt, Kaffee macht dick? Alles eine Frage des Koffeingehalts, wie eine US-amerikanische Studie herausgefunden haben will. Was es damit auf sich hat und warum entkoffeinierter Kaffee besser für die Figur ist, verraten wir Ihnen hier.

Kaffee macht schlank? Von wegen - behauptet diese Studie.

Kaffee macht schlank? Von wegen - behauptet diese Studie.

Kaffee macht munter und bringt den Stoffwechsel in Schwung, so viel wissen wir. Und eigentlich dachten wir auch bislang, dass die eine oder andere Tasse des koffeinhaltigen Getränks uns beim Abnehmen behilflich wäre. Eine aktuelle Studie, die im "Journal of Food Science" veröffentlicht wurde, behauptet nun allerdings das Gegenteil.

Wie die Forscher um Robin Dando von der Cornell University herausgefunden haben wollen, kann Kaffee nämlich für zusätzliche Pfunde sorgen. Die wissenschaftliche Erklärung: Kaffee unterdrückt unsere Fähigkeit, Süßes zu schmecken. Und das wiederum kann zur Folge haben, dass wir erst recht Appetit auf Schoki und Co. haben. Auslöser für den Zucker-Heißhunger ist nach Angaben der Wissenschaftler das im Kaffee enthaltene Koffein.

Keine Panik, das bedeutet jetzt nicht, dass Sie komplett auf die morgendliche Tasse Kaffee verzichten müssen. Wenn Sie überflüssige Pfunde vermeiden wollen, sollten Sie allerdings lieber die entkoffeinierte Variante zu sich nehmen. Und die kann auch ohne Koffein eine muntermachende Placebo-Wirkung haben, wie die Studie zeigt. Demnach mache allein der Gedanke daran, etwas zu tun, was wach macht, munter, erklärt Studienleiter Dando.