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Durch den Monsun: Wieso muss dieser Kaffee durch Regen und Wind?

Man sollte ja meinen, dass die zarten Kaffeebohnen Indiens geschützt vor harschen Wetterbedingungen gelagert werden – doch das Gegenteil ist der Fall: Regen und Wind machen den Fortissio Lungo Kaffee erst besonders aromatisch.

Regen? Wind? Genau hier entsteht köstlicher Kaffee!

Regen? Wind? Genau hier entsteht köstlicher Kaffee!

Der Wind peitscht den Regen gegen die Bretter an der Wand, die Feuchtigkeit dringt durch die Seiten in das offene Kaffee-Lager. Die auf dem Boden ausgebreiteten zarten Arabica-Kaffeebohnen werden nass, quellen auf, verändern ihre Farbe. Man versucht erst gar nicht, die harschen Wetterbedingungen davon abzuhalten, die wertvolle Ernte zu verderben. Was ist da los?

Der Geschmack der Freiheit

Um das zu verstehen, muss man zurück ins 18. Jahrhundert schauen. Damals wurden die westindischen Kaffeebohnen noch in Segelschiffen mit Holzrumpf nach Europa transportiert. Während der langen Reise veränderten Meeresluft und Monsunwinde die Struktur der Kaffeebohnen. Die Farbe wandelte sich von Blaugrau zu einem Gelb und die Bohnen verdoppelten ihre Größe. Doch sie waren keineswegs verdorben. Durch den Transport verloren sie ihre Säure, entwickelten einen intensiven Charakter und ein besonderes Aroma. Der indische Kaffee in Europa schmeckte also besser als der indische Kaffee, der in Indien verblieb. Ganz zufällig. Verrückte Welt!
Wind und Wetter haben den Kaffee in der Kapsel geprägt

Wind und Wetter haben den Kaffee in der Kapsel geprägt


Verflixte Modernisierung und kluge Ideen
Mit den Dampfschiffen und der Öffnung des Suezkanals dauerte der Transport plötzlich nicht mehr sechs Monate, sondern nur noch drei Wochen. Sie ahnen es: Die idealen Lagerbedingungen fielen weg, der Geschmack veränderte sich und die Europäer waren unzufrieden.
Was tun? Ganz einfach: Die Bedingungen auf dem Schiff mussten nachgebildet werden. Diese sind in der indischen Stadt Mangaluru zu finden. Von Juni bis September ist hier Monsunsaison. Die getrockneten Kaffeebohnen werden dann dünn über die Böden spezieller Lager ausgebreitet, deren Seiten den Kräften der Natur ausgesetzt sind. Alle zwei Tage werden die Bohnen gewendet, bis sie anschwellen, hellgelb und richtig köstlich werden.

Das Ergebnis: richtig guter Kaffee

Dieses Verfahren wird passenderweise „Monsooning“ genannt. Mit wenig Säure, einem Hauch sirupartiger Holznoten und einem schönen, vollen Körper sind die vom Monsun verfeinerten Bohnen sehr beliebt. Die Experten von Nespresso mischen diesen indischen Kaffee mit zwei gewaschenen kolumbianischen Arabicas und kreieren so den runden Geschmack des Fortissio Lungo Kaffees. Wer hätte gedacht, dass so viel Seefahrer-Geschichte in der Kapsel steckt!

Weitere spannende Geschichten und richtig guten Kaffee gibt es hier: www.nespresso.de.