Dieses Verhalten stört Paare, die in einem Bett schlafen am meisten

Es gibt doch nichts schöneres, als mit seinem Partner gemeinsam einzuschlafen und am Morgen zusammen wieder aufzuwachen – oder? Eine Studie des Fachmagazin "Mattres Inquire" hat 1.000 Menschen, die sich regelmäßig ein Bett mit dem Partner teilen, gefragt, was sie dabei so richtig nervt – das Ergebnis ist verblüffend.

Mit dem Partner gemeinsam einschlafen – Traum oder Albtraum?

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Ein Bett mit dem Partner teilen
Glückliche Paare können diese 5 Fragen beantworten – Sie auch?
Fragerunde

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Es gibt viele Dinge, die einen nachts wachhalten können: Sei es der Gedanke, dass man Morgen ein wichtiges Meeting hat, der Schoko-Pudding, der sich noch im Magen bemerkbar macht oder der Partner, der neben einem liegt und … – ja was eigentlich schlimmes macht, was einen nicht nur den Schlaf, sondern auch die gute Laune rauben kann?

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Das Magazin „Mattres Inquire“ hat eine Umfrage gestartet und 1.000 Menschen befragt, was sie an den gemeinsamen Nächten mit dem Partner so richtig auf die Palme bringt. Die romantischen Liebesnächte sind es auf jeden Fall nicht, so viel sei gesagt.

Das nervt Paare im Bett

Auf Platz 1 der Dinge, die Paare am meisten im Bett mit dem Partner stören ist das Wegnehmen der Bettdecke. Ja, richtig gelesen. Das Interessante ist allerdings, dass Frauen das Ganze als weitaus nerviger empfinden als Männer – die hingegen stört es am meisten, wenn der Partner im Bett isst. Das können wir gar nicht nachvollziehen und werden uns in dieser Sache auch nicht ändern – sorry for eating our frites!

 
Auf Platz 2 der Dinge, die beide Paare als am meisten störend empfinden, liegt das Schnarchen des Partners, auf Platz 3 wenn sich dieser im Schlaf hin- und her wälzt.
Auch störende Geräusche von draußen, das Blenden des Sonnenlichts oder Flatulenzen des Partners lassen sich auf der Liste finden. Platz 10 ist übrigens das Reden im Schlaf.
 

Es gibt ein paar Dinge zu beachten, wenn man sich das Bett mit seinem Partner teilt. Der Grund, dass es Frauen eher auf die Palme bringt, wenn die Bettdecke verschwindet liegt darin, dass Frauen aus biologischer Sicht betrachtet schneller anfangen zu frieren als Männer. Dies hängt mit den Hormonen und dem Stoffwechsel zusammen.


Ebenso empfinden Frauen Männer, die schnarchen als störender als andersherum. Nunja, es sind ja auch meistens wir, die mit den nächtlichen Soundeffekten leben müssen.

Was uns überrascht: Anscheinend empfindet es kein Partner als nervig, wenn der andere am Smartphone hängt…


Schlafmangel macht unbeliebt und unattraktiv 


Getrennte Betten

Die Umfrage zeigt sogar noch mehr: Ganze 17% der verheirateten Frauen wünschen sich hin und wieder mal das Bett für sich alleine zu haben. Männer sehen das anders: Nur knappe 8% möchten das Bett mal für sich alleine haben. Na wenn das mal nicht die Ehe in ein schlechtes Licht rücken kann. Dabei seien getrennte Betten gar nicht so schlecht: Andere Studien belegen sogar, dass dadurch eine Beziehung langfristig verbessert werden kann
Trotz der nervigen Verhaltensweisen im Bett, wollen die meisten Menschen neben ihrem Partner schlafen – na das klingt doch gut!

 

Warum teilt man sich das Bett?

Nebeneinander schlafen ist schön und gut, aber warum eigentlich? Sich mit seinem Partner das Bett zu teilen bedeutet Intimität, denn für gewöhnlich teilt man dieses mit niemanden sonst. Andere Gründe sind natürlich Sex, gegebenenfalls die Privatsphäre vor den Kindern aber auch, um ungestört miteinander reden zu können.

Weitaus wichtiger: Der Mensch braucht körperliche Nähe. Wir wollen berührt werden und den anderen auch berühren. Am leichtesten fällt es uns, wenn wir gemeinsam im Bett liegen und vielleicht sogar noch die Bettdecke teilen. Trotzdem: Nervige Verhaltensweisen stören den Schlaf, beeinflussen die Gesundheit und führen zu Schlafmangel. Zur Not müssen eben zwei Bettdecken her. Oder zwei getrennte Betten…