Diese Styling-Fehler machen älter

Natürlich soll jeder grundsätzlich tragen was er will und worin er sich am wohlsten fühlt. Manchmal kann es aber hilfreich sein zu wissen, welche Teile eventuell einen ungewollten Effekt verursachen - zum Beispiel zehn Jahre drauf-addieren.

streetstyle
Vorsicht, Kleiderfalle
Ihr biologisches Alter?
Ihr biologisches Alter

Testen Sie, wie sich Ihr Verhalten auf Ihren Körper auswirkt

Wir glauben nicht an rigide Altersregeln in der Mode: Ab soundsoviel Jahren darf man nur noch Überknie-Länge tragen, Sneaker sind ab diesem Alter tabu und diese und jene Farbe soll ab einem gewissen Alter lieber gemieden werden.

Spaß an der Mode darf und soll in jedem Alter zelebriert werden: Vom Kleinkinder-Verkleiden vor dem Spiegel mit Mamas Sachen bis ins hohe Alter. Wer aber nicht älter eingeschätzt werden will, als er eigentlich ist, kann ein paar Dinge beim Styling beachten, die ungewollt älter machen.

1. Diese Materialien machen älter Sicher, Karl Lagerfeld bringt jede Saison neue Teile aus Tweed und Bouclé auf den Laufsteg, die selbst bei Mode-begeisterten Teenies Haben-wollen-Reflexe auslösen. Nichtsdestotrotz wirken gerade klassische Gewebe wie Bouclé, Tweed, grobes Leinen oder Loden sehr seriös und lassen den Träger oft älter wirken, als er eigentlich ist.
Setzen Sie bei dennoch geliebten Teilen auf Kontraste und kombinieren Sie beispielsweise Ihre paspelierte Kastenjacke mit einer Boyfriend-Jeans und einem weißen T-Shirt.

2. Unmoderne Schuhe Ein Blick auf die Schuhspitzen reicht oft schon für einen ersten Stil-Eindruck, denn die richtigen Schuhe machen aus einem Outfit oft erst einen Look. Andersherum ruinieren offensichtlich veraltete Schuhmodelle und Schnitte ein Outfit, weil sie Kennern verraten, dass der Träger sich nicht mit aktuellen Trends auseinandersetzt oder ein Gespür für zeitlose Basics hat.
Investieren Sie in zeitlose Klassiker und verbannen Sie die bequemen dunkelblauen Rundkappen-Pumps ganz nach hinten in  den Schuhschrank. Gehen Sie dezent mit den aktuellen Schuh-Trends - High-Street-Label wie Massimo Dutti und & Other Stories bieten Trendschuhe aus Echtleder, für die man sich nicht gleich in Unkosten stürzen muss.

3. Hautfarbene Nylon-Strumpfhosen Ein Überbleibsel aus den oftmals widersprüchlichen und anachronistischen Dresscodes einer formellen Arbeitswelt. Beine zeigen ja, aber bitte nur die Illusion von nackt, verstanden?? Daran liegt es auch, dass man mit Trägerinnen von hautfarbenen Strumpfhosen ein fortgeschritteneres Alter assoziiert: Junge Frauen tragen gar keine Nylons oder gleich schwarze als Teil des Outfits.

4. Twinsets Sofortreise in die Vergangenheit: Farblich aufeinander abgestimmte Twinsets waren in den 50ern vielleicht das Nonplusultra des guten Stils, verraten heute aber auch, in welchem Jahrzehnt die Trägerin ihre Garderobe geprägt hat.
Wer Cardigans liebt, sollte zu oversized Strickjacken in schweren Strick-Qualitäten greifen oder den klassischen kurzen Cardigan kontrastreich kombinieren: zur destroyed Jeans und Tanktop.

5. Mattes Make-up Matte Foundations und Puder-Finish lassen die Haut ganz schnell fahl und leblos wirken - kein Wunder, dass der schimmernde Highlighter ein Riesen-Comeback gefeiert hat! Wer gar nicht mit ein bisschen Glanz klar kommt, kann überschüssiges Hautfett und Cremereste mit Blotting Papers reduzieren.