Diese Hausmittel helfen sofort bei juckenden Mückenstichen

Die Mücke hat zugestochen - was tun gegen das schreckliche Jucken, wenn die Apotheke zu hat? Diese vier Hausmittel helfen.

Mückenstiche
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Sommerzeit ist Mückenzeit – und ehe man sich versieht, ist man mit kratzen an zehn verschiedenen Körperstellen beschäftigt. Mücken sind wahrscheinlich die nervigsten Insekten die es gibt, sie sind klein, zierlich und summen so unangenehm, dass sie uns eine ganze Nacht vom Schlafen abhalten können. Haben sie erst einmal zugestochen, dann fängt es sofort an elendig zu jucken. Was nun? Oftmals hat man gar keine andere Möglichkeit als zu kratzen, allerdings verschlimmert sich so das ganze Dilemma nur noch mehr. Diese vier einfachen Hausmittel mindern sofort den Juckreiz, weshalb Sie diese immer parat haben sollten. 


Warum jucken Mückenstiche?

Sticht die Mücke zu, so gelangen Substanzen in die Wunde, die das Blut am Gerinnen hindern, was für die saugende Mücke zur Aufnahme von Nahrung nötig ist. Diese Substanzen sorgen für eine Entzündung und aktivieren das Gewebshormon Histamin. Dieses lässt das Gewebe um den Stich herum anschwellen, die umliegenden Nerven werden gereizt, was wiederum den Juckreiz auslöst.


Hausmittel gegen Juckreiz


1. Eiswürfel
Kühlen hilft immer! Die Kälte mindert die Schwellung und lenkt außerdem von dem Juckreiz ab. Unser Gehirn kann nur einen Reiz zur gleichen Zeit wahrnehmen, sodass der Juckreiz von dem Kälte-Empfinden abgelöst wird. So einfach wie genial!

2. Aspirin

Auch wenn die Einnahme von Aspirin eher umstritten ist, als Basis zum Auftragen eignet sich das Medikament allemal. Die darin enthaltene Acetylsalicylsäure lindert nicht nur Migräne, sondern auch den Juckreiz. Hierzu einfach die Tablette in Wasser auflösen und auf die Haut auftragen. Im Nu sollte der Juckreiz verschwinden.

3. Honig
Nicht nur Honig im Tee hat eine entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung, auch auf der Haut entfaltet sich die heilende Kraft. Die Schwellung geht schneller zurück, der Juckreiz lässt nach.

4. Essig

Anstatt auf Quark oder Joghurt zu setzen, kann man ebenso handelsüblichen Essig auf die Wunde schmieren. Essig wirkt kühlend und desinfizierend. Kleiner Tipp: Sollten Sie doch Ihre Hände nicht stillhalten können und haben den Stich bereits aufgekratzt, dann einfach Essig in Kombination mit Salz, Zwiebelsaft, etwas Zucker und aufgelöste Hefe vermischen und Sie haben eine wunderbare Heilsalbe. 


Wann muss ich zum Arzt?


Generell gilt: Solange Sie nicht allergisch auf Mücken reagieren oder sich in tropischen Urlaubsgebieten aufhalten und gestochen werden, sind Mückenstiche meist harmlos. Tropische Mücken können allerdings Infektionskrankheiten wie Malaria, Dengue und das Chikungunya-Fieber übertragen. In diesem Fall kann auch ein Mückenstich ein Fall für den Arzt werden. Sollte der Mückenstich jedoch auch nach ein paar Tagen nicht abschwellen und enorme Rötungen mit sich bringen, ist ein Arztbesuch ratsam.