Markenliebe: Diese absurde Gemeinsamkeit entscheidet, ob Ihre Beziehung glücklich ist

Ernsthaft? Diese absurde Gemeinsamkeit soll darüber entscheiden, ob eine Beziehung Bestand hat oder nicht? Allerdings - zumindest wenn es nach dieser Studie geht.

Wie glücklich ist die Beziehung?
Deshalb sollten wir zuerst "Ich liebe dich" sagen
(Liebes)Worte

Deshalb sollten wir zuerst "Ich liebe dich" sagen

Gemeinsame Hobbies, der gleiche Humor, kulinarische Vorlieben – es gibt viele Faktoren, die darüber entscheiden, ob eine Beziehung langfristig funktioniert. Laut einer britischen Studie, die im Juni 2017 im "Journal of Consumer Research" veröffentlicht wurde, spielt eine Gemeinsamkeit eine ganz wichtige Rolle bei der Frage, ob der Partner der richtige ist oder nicht.

 
Pepsi oder Coca-Cola? Apple oder Sony? Fiat oder Mini? Haben Sie sich jemals Gedanken darüber gemacht, ob Ihr Liebster vielleicht andere Marken bevorzugt als Sie? Wir nicht. Sollten wir aber dringend, denn wie die Forscher um Danielle J. Brick von der Oxford University herausgefunden haben, hängt das Liebesglück offenbar entscheidend davon ab, wie es um die Markenkompatibilität der beiden Partner steht, sprich ob sie die gleichen Marken mögen. Demnach dieser absurde Faktor in einer Partnerschaft sogar eine größere Rolle als soziale oder religiöse Hintergründe oder der Bildungsgrad.

Eine Frage der Markenkompatibilität
 

Die Erklärung der Wissenschaft: Die Tatsache, ob das Beziehungsglück perfekt ist oder nicht, hängt weniger von den Marken selbst ab, als vielmehr davon, was unterschiedliche Vorlieben innerhalb der Beziehung bewirken können - nämlich eine Art Machtspiel. Wie die Untersuchung  zeigt, hatten diejenigen Personen, die regelmäßig der Markenvorliebe ihres Partners nachgaben, das Gefühl, von ihrem Partner eine Marke aufgezwungen zu bekommen. Und das fängt schon bei den kleinen Dingen des Alltags an.

Leidet ein Part der Beziehung langfristig unter der Markeninkombatibilität in der Partnerschaft und hat das Gefühl, seinen Partner in keiner Weise beeinflussen zu können, fühlt er sich irgendwann unterdrückt und wird zunehmend unzufrieden. Aber keine Panik, es ist völlig in in Ordnung, unterschiedliche Markenpräferenzen zu haben, solange man die Vorliebe für das eine oder andere Brand teilt, so die Forscher.