Deshalb willst du ihn erst, wenn er dich nicht mehr will

Dieses Phänomen in der Liebe hat jeder schon einmal durchgemacht: Wenn der Partner nicht mehr zu haben ist, wirkt er plötzlich so viel interessanter als zuvor. Forscher haben nun herausgefunden, warum wir in der Liebe manchmal so kompliziert ticken.

Unerreichbare Männer wirken auf einen Schlag attraktiver

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Warum wir ihn erst dann wollen, wenn er unerreichbar ist

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Und wie Sie darauf am elegantesten reagieren sollten

Wer kennt die Situation nicht: Eigentlich findet man den Neuen gar nicht mal so toll. Zu still, zu schüchtern, zu harmlos – irgendetwas findet fast immer. Aber wenn er sich plötzlich nicht mehr meldet oder Desinteresse zeigt, kreisen die Gedanken unaufhörlich um ihn. Oft kann man sich selbst gar nicht bremsen und fängt an zu relativieren, ob es sich bei ihm vielleicht doch um den ganzen großen Fang gehandelt hätte. Haben wir gerade den Mann fürs Leben verpasst?

Im Vergleich zu allen anderen Männern, die man zumindest in der Theorie easy bekommen könnte, scheint er plötzlich netter, liebevoller, lustiger und attraktiver. Und das nur, weil er uns nicht mehr will! Manchmal möchte man bei der nicht vorhandenen Logik unseres kleinen Herzchens einfach nur Kopf schütteln.

Das Kuschel-Hormon Oxytocin

Forscher haben nun herausgefunden, dass wir in einem solchen Fall nicht automatisch an unserer mentalen Gesundheit zweifeln müssen, sondern das vermeintliche Kuschelhormon Oxytocin schuld ist. Üblicherweise wird es besonders zu Beginn einer Liebesbeziehung vermehrt ausgeschüttet und führt dazu, dass wir uns besonders schnell und intensiv an einen neuen Partner binden.

Forscher der Technisch-Naturwissenschaftliche Universität Norwegens und der Universität von New Mexico haben nun gemeinsam herausgefunden, dass das Hormon auch dann von einem der Partner vermehrt ausgeschüttet wird, wenn die Beziehung in Gefahr ist oder sich nach kurzer Zeit schon wieder aufgelöst hat. Eine erhöhte Oxytocin-Ausschüttung muss also nicht damit zusammenhängen, wie stabil die Beziehung ist, sondern kann auch ein Indikator dafür sein, dass einer der Partner vermehrt um die Beziehung bangt und emotional mehr investiert.