Das Geheimnis der Sirt Food Diät

Die Zauberformel lautet: Sirtuin. Das besondere Eiweiß soll den Stoffwechsel wie kein anderer einheizen und lässt Fettpölsterchen schmelzen. Aber wie kommen wir an solche Sirtuine? Wir klären über das Erfolgsgeheimnis dieser Diät auf.

Abnehmen und Schokolade? Mit der Sirt-Food-Diät soll das kein Problem sein!

Abnehmen und Schokolade? Mit der Sirt-Food-Diät soll das kein Problem sein!

SIRTUINE ALS STOFFWECHSELTURBO Sirtuine sind körpereigene Enzyme, wovon der Menschliche Organismus sieben verschiedene besitzt. Sie befinden sich in allen Körperzellen. Sirtuine machen nicht nur schlank, sondern auch jung. Forschungen belegen, dass Sirtuine den Körper vor Entzündungen schützen und den Alterungsprozess verlangsamen. Sirtuine „tunen“ sozusagen die Stoffwechselprozesse, indem Sie andere Proteine in deren Strukturen verändern können, sodass mehr Nährstoffe freigesetzt werden.
DAS A&O: Der STOFFWECHSEL
„Die Sirt Food Diät“ Silvia Bürkle, Königsfurt-Urania Verlag, ca. 15 Euro

„Die Sirt Food Diät“ Silvia Bürkle, Königsfurt-Urania Verlag, ca. 15 Euro

Die Sirtuine sind im Körper am aktivsten, wenn der Stoffwechsel ausgeglichen ist. Ein ausgeglichener Stoffwechsel braucht gesunde Zellen, die ihre volle Funktionsfähigkeit haben. Mit diesem Zusammenspiel wirkt die Sirtfood-Diät. Das bedeutet natürlich auch, dass ein Abnehmprogramm, das lediglich die Sirtuine stimuliert auf Dauer nicht erfolgreich sein kann und zum gewünschten Ergebnis führt.
Klingt kompliziert? Ganz im Gegenteil: Das Ernährungskonzept lautet: Essen, genießen, abnehmen und Muskeln aufbauen. Mit den richtigen Rezeptideen bekommen Sie automatisch alle wichtigen Nährstoffe im optimalen Verhältnis. Das Beste: Schokolade, Rotwein oder auch Oliven sind in der Lage, die Sirtuine anzuschubsen und zu aktivieren. 


Sirtuin-haltige Lebensmittel

Gemüse, Getreide & Co.: Kapern, Sellerie, Chili, rote Zwiebeln, Rucola, Radicchio, Grünkohl, Petersilie, Buchweizen und Soja-Produkte
Gewürze & Co: natives Olivenöl, Kurkuma
Getränke: Kaffee, Grüner Tee, Rotwein
Obst: Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Äpfel, Orangen, Walnüsse


Sirtuin-Power
Sirtuin-Power

Leicht und gesund: Rotbarschfilet mit Kapernsauce

MUSKELAUFBAU OHNE SPORT 
Es geht zwar nicht so schnell wie durch Krafttraining, aber es funktioniert. Wieso? Die Proteinsynthese der Muskeln (also der Muskelaufbau) wird durch ein Hauptprotein gesteuert. Dieses kann gleichzeitig andere Enzyme animieren und aktivieren. Das Hauptprotein ist selber ein Sirtuin, welches aktiviert werden muss. Dies geschieht durch Leucin. Leucin sorgt weiter ausgeholt dafür, dass Insulin ausgeschüttet wird. Die Folge: Durch Insulin-Einfluss werden die beiden Aminosäuren schnell ins Muskelgewebe transportiert, wo sie den Muskelaufbau stimulieren. 
NACHTEIL DER SIRTFOOD-DIÄT Wie der Name schon sagt, handelt es sich um eine Form von Diäten, d.h. eine Umstellung der Ernährung ist nicht auszuschließen. Die Sirtfood-Diät ist in drei Phasen aufgeteilt: Der Entgiftungsphase (1.-3. Tag), der Umbauphase (4.-7. Tag) und der Aufbauphase (8.-14. Tag). In der Regel dürfen nicht mehr als 1.500 kcal aufgenommen werden.
In den ersten drei Tagen sind nur flüssige Nahrungsmittel wie Smoothies, Suppe und Gemüsebrühe erlaubt, teilweise ein wenig Obst. Erst ab der Aufbauphase darf man z.B. zu Omlett, Fisch & Co. greifen – nicht einfach!
 
Dennoch: Man hält sich an einen vorgegebenen Diätplan, der besonderes Augenmerk auf die Sirtuine legt, welche tatsächlich nachweislich die Fettverbrennung ankurbeln. Wer sich lediglich von 1.500 kcal am Tag ernährt, verliert sicherlich an Gewicht. Ob der Erfolg von langer Dauer ist, lassen wir an dieser Stelle offen.