Clean Eating: besser und gesünder essen

Ein neuer Ernährungstrend macht die Runde: Beim Clean Eating handelt es sich zwar nicht um eine Diät, wer seine Ernährung aber nach den Clean-Eating-Prinzipien umstellt, nimmt dabei aber fast beiläufig ab. Was steckt hinter dem Food Trend?

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Frisch, naturbelassen und selbstgemacht: Clean Eating

Kefir - das "neue" Superfood
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Wie das Milchprodukt auf unsere Körper wirkt

Eat Clean Hunderttausende Clean-Eating-Fans bei Pinterest und Instagram schwören auf die Lebensverändernde Wirkung der Food-Philosophie: die Haut soll reiner werden, die Pfunde purzeln, mehr Energie und eine bessere Verdauung - und das alles ohne Kalorien-zählen!

Hübsche neue Verpackung für ein bewährtes Produkt: Beim Clean Eating handelt es sich im Grunde genommen um nichts anderes als Vollwerternährung. Frisches Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch und Vollkornprodukte können nach Herzenslust zu sich genommen werden, verarbeitete Lebensmittel, künstliche Zusätze wie Aromen, Geschmacksverstärker oder Konservierungsstoffe, Fast Food und Fertiggerichte sind tabu. Auch Zucker und Weißmehl sollen weitestgehend gemieden werden.

Gut für Pasta-Liebhaber: Anders als bei der Low-Carb-Diät dürfen Kohlenhydrate auf dem Speiseplan verbleiben. Gebäck und Nudeln sollten allerdings mit Vollkornmehl gemacht sein. Das oberste Gebot des Clean Eatings ist, dass die Lebensmittel möglichst frisch und naturbelassen sein sollen. Eine Ernährungsmaxime, die wir gerne beherzigen!

So geht Clean Eating 1. Jeden Tag ordentlich frühstücken. Ein gesundes Frühstück bringt den Kreislauf in Gang und liefert Energie für den Tag.

2. Statt Frühstück und zwei großen Mahlzeiten lieber sechs kleine Mahlzeiten essen, damit der Blutzuckerspiegel konstant bleibt und keine Heißhungerattacken entstehen.

3. Komplexe Kohlenhydrate mit magerem Eiweiß kombinieren, auf Vollkornprodukte umsteigen und Weißmehl streichen.

4. Täglich mindestens drei Liter Wasser trinken.

5. Industriell verarbeitete Lebensmittel und künstliche Zusatzstoffe sind tabu. Das gilt für Fertigpizza und Schokoriegel wie für den Fruchtjoghurt.

6. Zu jeder Mahlzeit Gemüse essen und auch die Obst-Ration erhöhen. Die typischen Snacks mit Obst ersetzen.

7. So wenig Zucker wie möglich zu sich nehmen. Wichtig ist hierbei, auf versteckten Zucker in Getränken, Gebäck und Milchprodukten zu achten. Auch Süßstoffe sollten gemieden werden.

8. Gesättigte Fettsäuren vermeiden und gute, ungesättigte Fette in den Speiseplan integrieren.

9. Nicht mehr als ein alkoholisches Getränk am Tag.

Clean Eating: Nachteile Da es sich beim Clean Eating um eine gesunde Ernährungsweise handelt, die auf ausgewogene und naturbelassene Lebensmittel setzt, gibt es keine Nachteile per se.

Berufstätige wissen jedoch, wie schwierig eine gesunde Ernährung bisweilen sein kann. Und damit ist nicht nur das Essen mit seinen beschränkten Möglichkeiten am Arbeitsplatz gemeint, sondern auch der tägliche Kampf, abends ein abwechslungsreiches und ausgewogenes Essen auf den Tisch zu stellen.

Gut geplant ist halb gewonnen: Wer sich selbst beim Eat Clean Challenge unterstützen will, sollte sich bereits am Wochenende Rezepte zusammensuchen und entsprechend einkaufen, damit nicht aus Zeitmangel doch zur Tiefkühlpizza gegriffen wird.