Carpaccio von der Amalfi-Zitrone

 ... mit gegrillter Languste und Liebstöckelpesto. 

Heimische Kräuter, frische Zitronen und edle Schalentiere - diese unwiderstehliche Kombination holt den Frühling sofort in Ihre Küche. Foodbloggerin Kerstin Brachvogel ließ sich für dieses Rezept von wiederentdeckten Küchenschätzen inspirieren ...

Carpaccio aus Amalfi-Zitronen

Carpaccio mal anders: von der großen Amalfi-Zitrone, die gerade Saison hat. Dazu gibt es gegrillte Langusten und Liebstöckelpesto

Carpaccio von der Amalfi-Zitrone mit gegrillter Languste und Liebstöckelpesto
Zutaten für vier Personen  

Für das Pesto: 
Gefüllte Mangold-Rouladen
Gefüllte Mangold-Rouladen

Inspiriert von Reisen in ferne Länder


30 g Liebstöckel, nur Blätter
30 ml natives Olivenöl
15 g blanchierte Mandeln, leicht geröstet
1/8 Knoblauchzehe
1 Spritzer Zitronensaft 
Prise Salz

Für das Carpaccio: 
1 mittelgroße Amalfi-Zitrone, sehr fein gehobelt
2 große gegrillte Langusten, geschält und in Scheiben geschnitten, kalt oder warm
6 EL bestes Olivenöl
2 Handvoll Portulak
etwas Vogelmiere
1/2 Schälchen Brokkoli-Sprossen
Salz, Pfeffer
etwas gehackte Zitronenschale (von den beim Hobeln übrig gebliebenen Enden)

Zubereitung
Alle Zutaten für das Pesto in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab zu einem feinen Pesto verarbeiten. In ein Schraubglas füllen, mit etwas Öl bedecken und gut verschließen. Gehobelte Zitrone auf die Teller verteilen, mit Olivenöl beträufeln, salzen, pfeffern. Portulak, Vogelmiere und Brokkoli-Sprossen dekorativ darüber verteilen. Langustenscheiben auf die Blätter setzen, Pesto verteilen, Zitronenschale darüberstreuen.

                                  Basis-Brevier

      Vitamine & Co: über die Vorzüge der in den Rezepten erwähnten Produkte

Vogelmiere

Die Vogelmiere


Das auch Sternmiere genannte Kraut wächst wild an Waldrändern und bildet richtige Pflanzenteppiche. Es schmeckt mild, ist saftig, sieht filigran und zart aus und schmückt als Garnitur Speisen und Salate. Dazu enthält es reichlich Mineralstoffe sowie Vitamin A und C.

Amalfizitrone

Die Amalfi-Zitrone


Sie wächst an den steilen Hängen der Amalfiküste. Von der Sonne verwöhnt, ist sie größer und süßer als eine normale Zitrone und kann mit der Schale verspeist werden. Wegen ihres hohen Vitamin-C-Gehalts wurde sie früher gegen Skorbut auf langen Schiffsreisen geschätzt.

Liebstöckel

Der Liebstöckel


Neben seinem kräftig-würzigen Geschmack hat das Maggikraut auch noch andere, gesundheitsfördernde und heilende Eigenschaften, die schon Hildegard von Bingen bekannt waren: So aktiviert es den Stoffwechsel, fördert die Entwässerung und wirkt leicht entkrampfend.

Portulak

Der Portulak


Das etwas in Vergessenheit geratene Kraut ist reich an Vitamin C und ein prima Muntermacher bei Frühjahrsmüdigkeit. Portulak macht sich, mit seinem frischen, leicht säuerlichen Geschmack wunderbar in Salaten oder selbst gemixten grünen Smoothies.


Mehr Rezept-Ideen gefällig? Folgen Sie Kerstin Brachvogel auf Instagram