Beziehungspause: 5 Situationen, in denen eine kleine Pause gut tun kann

Beziehungspause statt Trennung: In folgenden fünf Situationen ist es gar nicht verkehrt, über eine kleine Pause anstatt über eine sofortige Trennung nachzudenken – frischer Wind tut meistens gut.

Manchmal braucht die Liebe eine Pause...

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Beziehungspause anstatt Trennung
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Fernbeziehung

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Traurig aber wahr: Manch eine Beziehung lebt von ständigen Achterbahnfahrten, andere schweben stets auf Wolke 7 und manch eine Beziehung vegetiert nur noch vor sich hin. Lieben will gelernt sein und kostet viel Arbeit und Kraft. Demnach kann es vorkommen, dass beide Partner diese Energie nicht mehr aufwenden können, und die Beziehung emotional gesehen komplett einfriert. Ein möglicher Ausweg, ohne gleich an Trennung zu denken, bietet eine Beziehungspause. Doch wann ist eine solche sinnvoll? In folgenden fünf Situationen ist es gar nicht verkehrt, über eine Pause anstatt über eine sofortige Trennung nachzudenken – frischer Wind tut meistens gut!
 
 

1. Wertschätzung bleibt auf der Strecke

Die rosarote Brille verschwindet nach ein paar Monaten in einer Partnerschaft – und das ist völlig normal. Schwierig wird das Ganze eher, wenn einer der Partner das Gefühl hat, nicht mehr viel Wert zu sein. Dies kann zum Grund haben, dass man sich gegenseitig nichts Gutes mehr tut, man beispielsweise nicht mehr für den anderen kocht oder es keine kleinen Überraschungen mehr gibt. Wer das Gefühl hat, an Wert bei seinem Partner verloren zu haben, der sollte eine Beziehungspause vorschlagen. Im besten Fall wird dem anderen dann bewusst, was er an dem Menschen zu schätzen hat, wenn dieser nicht mehr da ist. Diese Einsicht hat schon so manch einer Beziehung geholfen.

2. Kompromisslosigkeit nimmt zu

Eine Beziehung lebt vom Geben und Nehmen. Wenn einer der Partner nicht mehr geben möchte und Kompromisse stets verneint, sollte man eine gemeinsame Partnerschaft auf solch einer Basis infrage stellen. Keine Einsicht zeigen offenbart nämlich auch, dass es niemand für nötig hält, einen Streit zu verhindern. Wenn der Partner also zunehmend „egal“ wird, sollte ernsthaft über eine Pause nachgedacht werden.


3. Keine klare Zukunft

Ein großes Haus? Kinder? Auswandern? Zu Beginn einer Beziehung wird viel phantasiert, die Zukunftspläne sind groß. Mit der Zeit lernt man den Partner immer besser kennen, dazu gehören auch negative Verhaltensweisen und Macken. Beeinflussen diese die Zukunft einer gemeinsamen Partnerschaft negativ und stellen alles Positive in den Schatten, sollte über eine Trennung nachgedacht werden. Sind beide Partner der Ansicht, dass die Liebe zu groß ist und gerettet werden kann, ist eine Beziehungspause die bessere Option.


4. Differenzen überwiegen Gemeinsamkeiten

Gemeinsamkeiten sind das A&O, daran erkennen viele Paare eine gewisse Seelenverwandtschaft. Mit dem Alltag können auch Unterscheide deutlich werden, sei es bezüglich diverser Abendpläne, Filme im Fernsehen, Essenswünsche oder sonstiges. Manchmal scheint es dann so, als würden die Differenzen überwiegen. Wem dies zu sehr zur Last fällt, sollte die Pausetaste aktivieren und sich wieder neu sortieren. 


5. Streitereien dominieren den gemeinsamen Alltag

Wer sein Leben gewissermaßen teilt kann schnell Angriffspunkte finden, die kleine Diskussionen eskalieren lassen. Wer sich lautstark darüber aufregt, wieso der Müll noch immer nicht runtergebracht wurde oder der Fernseher noch läuft, macht schnell aus einer Mücke einen Elefanten. Jeder noch so kleine Fauxpas kann in einem Streit ausarten und die Emotionen zum Überkochen bringen. In dieser Hinsicht kann nur ein Abstand auf Zeit helfen – zumindest ist es besser, als gleich alles hinzuwerfen.